Warum ich schreibe & was mich bewegt
Die Magie der leisen Töne.
Melancholisch. Leise. Echt.
Ich schreibe Geschichten, seit ich einen Stift halten und ganze Sätze bilden kann. Das sind nun schon fünfundzwanzig Jahre. Leider habe ich meine Schreibanfänge bei einigen Umzügen in der Vergangenheit verloren. Einige Ideen und Romananfänge aus den letzten zehn bis fünfzehn Jahren schlummern jedoch noch auf meiner Festplatte. Seitdem hat sich mein Schreiben stark verändert und die meisten Stories würde ich heute nicht mehr so schreiben. Mit Ende zwanzig bin ich in einem Roman (LOVELESS!) über Begrifflichkeiten gestolpert, die mir einen AHA-Moment nach dem anderen bescherten. Das AroAce-Spektrum ist das Label, nach dem ich unbewusst suchte. Seitdem schreibe ich fast ausschließlich queer. Nicht, weil es ein Trend ist, sondern weil ich die Geschichten erschaffe, die ich selbst lesen möchte: Geschichten über Liebe, die auch ohne das klassische „Verliebtsein“ tief und bedeutsam sind. Sanfte Geschichten. Soft Romance.
In einer Welt, die mir oft viel zu laut, schnell und manchmal grausam ist, suche ich nach der Magie in dem Alltäglichen (auch, wenn ich sie nicht immer finde). Meine Leidenschaft gehört den queeren Slice of Life Stories, die ich selbst gerne lese(n würde). Mich inspirieren die flüchtigen Momente: ein zehnsekündiges Video über Pinguine, ein bestimmter Song oder die „Was-wäre-wenn“-Gedanken beim Spaziergang in der Natur (oder, wenn ich mal wieder nachts wach liege und mein Gedankenchaos vom Weltuntergang ablenken muss).
Mein aktuelles Herzensprojekt Projekt Pinguin begleitet mich bereits seit zehn Jahren. Es hat sich mit mir gewandelt, ist gewachsen und gereift. Heute ist es eine Hommage an das, was mir wichtig ist:
- Sanfte Heilung: Wie wir mit Verlust umgehen, ohne daran zu zerbrechen.
- Mutige Neuanfänge: Dass es okay ist, auch mit 30+ aus den festgefahrenen Routinen auszubrechen.
- Echte Verbindung: Kommunikation statt toxischer Beziehungsmuster (die gibt's bei mir nicht).
Wenn du meine Bücher aufschlägst, möchte ich dir eines schenken: Wohlige Geborgenheit (zumindest am Ende, zuvor breche ich dir eventuell auch das Herz).
Ich lade dich ein, dich in meinen Welten sicher zu fühlen. Meine Charaktere sind nicht perfekt. Sie suchen ihren Weg, stolpern, stehen auf und lernen, dass alle Menschen ihren eigenen Rhythmus haben, egal was die Welt da draußen sagt, egal, wie laut sie uns etwas anderes weismachen will.
Ich schreibe für alle, die das Besondere in den leisen Augenblicken suchen und wissen wollen, dass sie genau so, wie sie fühlen, richtig sind. Willkommen in meinem Safe Space.
